Sexocorporel bildet die Grundlage meiner Arbeit: ein ganzheitlicher, körperzentrierter Ansatz, der Körper und Psyche miteinander verbindet. Denn Sexualität entsteht nicht nur im Kopf. Sie ist geprägt von dem, was du im Körper wahrnimmst, von deinen Emotionen, von prägenden Erfahrungen und Glaubenssätzen und davon, wie du mit anderen in Beziehung bist.
Im Zentrum steht die Wahrnehmung: das eigene Erleben im Körper bewusster zu spüren. Was zeigt sich in mir, wenn mein Gegenüber Nähe sucht? Was mache ich mit meinem Körper, wenn ich erregt bin? Wo spüre ich, wenn etwas nicht stimmig ist? Dieses Verstehen über die Wahrnehmung macht Veränderung möglich, nicht nur das Reden darüber.
Sobald dieser Raum offen ist, wird meist auch sichtbar, was dahinter liegt: Emotionen, die bisher wenig Platz hatten, prägende Erfahrungen, der eigene Selbstwert oder die Dynamik in einer Beziehung. Sexualität ist dabei oft der Einstieg, aber selten das einzige Thema. So kannst du entdecken, was du in deiner Sexualität weglassen, beibehalten oder verändern möchtest.
In unseren Sitzungen arbeiten wir mit Gesprächen, aber auch mit Körper-, Atem- und Wahrnehmungsübungen. Sie helfen dir, dein Erleben direkter zu spüren. Alle Übungen finden bekleidet und ohne Körperkontakt statt. Du entscheidest, was sich für dich stimmig anfühlt. Es gibt kein Richtig und kein Falsch.
Das Ziel ist Verbindung. Mit dir selbst, mit deinem Körper, mit dem, was du wirklich möchtest.